Zur Dialogveranstaltung Partizipation im Kindes- und Erwachsenenschutz lädt das NFP 76 gemeinsam mit der Konferenz für Kindes- und Erwachsenenschutz KOKES ein. Sie richtet sich an Fachpersonen aus KESB und Berufsbeistandschaften sowie der öffentlichen Verwaltung und an weitere Interessierte.
Partizipation im Zwangskontext – was heisst das? Welche Voraussetzungen und Formen von Mitwirkung gibt es? Was ist zu beachten, damit hilfs- und schutzbedürftige Personen den eigenen Standpunkt formulieren und ihre Interessen einbringen können? Welche Möglichkeiten für Partizipation gibt es heute? Und wo verhindern Barrieren die Ver- wirklichung, Wahrung und Förderung von Selbstbestimmung? Im Kindes- und Erwachsenenschutz können tragfähige Lösungen nur mit der Beteiligung der betroffenen Personen Wirkung erzielen. Im Spannungsfeld zwischen Selbst- und Fremdbestimmung sind rechtliche Rahmenbedingungen und professionelle Fachkenntnis ausschlaggebend. Daneben bestimmen die Qualität der Umsetzung sowie die Haltung der Fachpersonen, obKinder und Erwachsene angemessen in Abklärung, Entscheidfindung und Man- datsführung einbezogen werden.
Erste Erkenntnisse des NFP 76 werden in einer Reihe von Veranstaltungen zur Diskussion gestellt, im Dialog zwischen Forschung und Praxis unter Einbezug der Betroffenenperspektive gespiegelt sowie im aktuellen Umfeld verortet.