Kursdaten auf Anfrage
Fach- und Leitungspersonen aus stationären Settings der Kinder- und Jugendhilfe, Beistandspersonen sowie Fachpersonen der Sozialen Arbeit und verwandter Disziplinen, die Freude an der Befähigung junger Menschen haben und Partizipation ernst nehmen möchten.
Viele Fachpersonen möchten jungen Menschen mehr zutrauen und partizipative Ansätze stärker in ihrer Arbeit und in ihrer Institution verwirklichen. Partizipation gilt allerdings erst dann als wirksam für die Entwicklung der Heranwachsenden, wenn sie in Angeboten der stationären Kinder- und Jugendhilfe auch ganzheitlich gelebt und umgesetzt wird.
Doch wie kann ich als Fachperson Beteiligung und Mitbestimmung in meiner Institution verwirklichen? Welche Methoden sind sinnvoll und passend? Und können die Kinder und Jugendlichen überhaupt aus sich heraus partizipieren und mitbestimmen? Widerspricht dies nicht teilweise unserem Schutzauftrag?
- Hier setzt der Kurs an. Wir laden ein zu zwei Tagen an denen wirmotivierende Beispiele von Partizipation ansehen,
- das je persönliche Verständnis von Partizipation der Teilnehmenden und das ihrer Institutionen reflektieren,
- partizipative Methoden kennenlernen: von neuen Ideen für den Gruppenabend über kollektive Formen der Beteiligung bis hin zu Kunstprojekten und
- die Erkenntnisse auf die Praxis und Institutionen der Teilnehmenden übertragen.
Dazu werden Grundlagen und vor allem neuere Ansätze von Mitbestimmung und Partizipation vorgestellt. Vor dem Hintergrund der eigenen Praxis, werden diese diskutiert und wertvolle Impulse zu deren Umsetzung gegeben. Der Kurs befähigt die Teilnehmenden dazu, ihr partizipatives Handlungsrepertoire zu erweitern sowie in ihrer Organisation verschiedene Ebenen, die zur Entwicklung einer partizipativen Kultur wichtig sind, zu erkennen.